Begleitende Gedanken zur nächsten Inszenierung VIII

In Hagen gibt es ein kleines, griechisches Cafe – oder ist es ein Bistro – mit einem schmalen Eingang, der durch den Stehtisch der RaucherInnen noch schmaler wird, während von innen, einer der vier Tische die Hälfte der Eingangstür versperrt. Wenn wir keine Barrieren haben, bauen wir eben welche. Der Tisch der Versperrung ist die Fanbase der Potteristas. Hermine, Harry und wie sie alle heißen mögen, blicken aus Edelstahlrahmen auf

Festungsurlaub

Hier ist Grenze. Drei Wochen konzentriertes Arbeiten an fünf Astronautenanzügen für den Presseklüb, vorher Premiere des neuen Programms, jetzt eine Woche Friesland, Urlaub in der Ferienfestungsanlage ‚Esonstad‘ mit insgesamt acht Menschen und drei Hunden, zwischen Astronautenanzug und dem Jetzt noch ein Gast mit einem großen, dicken, alten, schwarzen Labrador und einem großen schlanken, jungen Labradudel, der sich allerdings wie ein armenisches Springschaf benimmt, sind ausreichend, meine Langmut herauszufordern. Ziemlich grenzwertig,

Heringsdorf

„Der Name klingt nett. Laß uns da Urlaub machen.“ „Aber Du magst doch keinen Fisch.“ „Da wird es auch bestimmt was anderes geben als Fisch.“ „In Heringsdorf?“ So, oder so ähnlich verlief die Unterhaltung vor circa drei Monaten zwischen mir und der Liebsten. Mit dem Zug war es zwar eindeutig zu teuer, aber Heringsdorf auf Usedom klang so verlockend, dass wir uns entschlossen, mit dem Auto zu fahren. Unsere erste