Menschlicher Müll
oder posthumane Notwendigkeit
In Zeiten menschlicher Verwirrung, und in solchen befinden wir uns seit der Steinzeit, sind unbequeme Wahrheiten selten und bequeme Lügen häufig an der Tagesordnung. Das Auf und Ab der Häufigkeiten dieser Verwirrung begann nur ein klein wenig später, um genau zu sein: mit der ersten Reviermarkierung. Dieser Zustand potenzierte sich zum ersten Mal, als schon besetztes Revier erobert wurde. Da Es ( das Auf und Ab) Anfangs schon an der Tagesordnung stand, wurden in solchen Hochzeiten üblicherweise Stundenfrequenzen erreicht, in seltenen Fällen Minuten. Und es scheint so, je tiefer wir in die Zeit eintauchen, der Nanosekundenbereich in unser Leben integriert ist wie Kühlschrank oder Nassrasierer, eben dieses Leben ausschliesslich in diesem Zustand zu verweilen scheint. Und schaut man dann genauer hin, Wahrheit verwandelt sich in Lüge, Lüge in Wahrheit, wird dieser Zustand zusätzlich noch verwirrend und unübersichtlich durch die Medien ausgestrahlt. Sozusagen Verwirrung hoch Zwei plus Unübersichtlichkeit. Das ist der Nährboden für die aktuelle Politik.

Robert Anton Wilson, Philosoph und Coautor der Illuminatentrilogie, nennt diesen Zustand "Grummet", aber wie immer man dies auch nennen mag, ein ausgebildetes Politiker fühlt sich wohler, bewegt sich stressfreier darin als ein Mann oder eine Frau. Das hat sowohl physische als auch psychische Gründe. Das Fehlen geschlechtsspezifischer Merkmale hat, unter Anderem, einen veränderten Hormonhaushalt zur Folge. In wie weit diese Veränderung mit der gattungseigenen Ethik in Zusammenhang steht, ist Bestandteil einer weltweiten Untersuchung internationaler, philosophischer Fakultäten. Fakt ist, dass ihre moralischen und ethischen Werte sich in vielen Dingen von denen der Männer und Frauen unterscheiden. Ein Politiker fühlt sich nicht dem Volk verpflichtet sondern dem Erhalt seiner Gattung, was durchaus legitim ist. Jedem Lebewesen ist dieser Instinkt von Anbeginn an eigen, wenn es überleben will. Die Aufgabe, kommunal, regional, landesweit oder internatioal ein abgegrenztes Areal zu steuern, sieht es als eigens für sich geschaffene Arbeit, die zu erledigen ist, an. Ob gut oder schlecht, ist zunächst zweitrangig. Es bedingt sich gegenseitig. Schon das Verlangen nach politischem Handeln bewirkt für nichtgeborene Politiker eine Zurückbildung der geschlechtsspezifischen Merkmale. Der Urogenitaltrakt verändert sich in aufsehenerregender Weise, (siehe Nekropol - Krankenbericht) und sobald dieser Vorgang abgeschlossen ist, steht dem Neutrum ein breites Spektrum privater sowie beruflicher Möglichkeiten offen. Der Zugang zum Nekropool ermöglicht es, internationale Kontakte zu knüpfen, Leibstylisten stehen mit Rat dund Tat zur Seite,

(Ein Leibstylist ist soetwas wie ein Pseudogeschlechtsberater. Da das Politiker vom eigentlichen Geschlecht her ungeschlechtlich ist, Es aber nach aussen, in der Öffentlichkeit mit einer Geschlechtlichkeit, männlich oder weiblich, auftreten muss, stehen dem Leibstylist künstliche Geschlechtmerkmale zur Verfügung, die er dem jeweiligen Neutrum kurzfristig anhaften kann.)

Vorstandsposten sind an jedem schwarzen Brett angeschlagen, da jeder internationale Nekropool von Industrie und Hochfinanz unterhalten wird. Immobilien, Geldspenden oder andere Zuwendungen ebenso.

Es ist eine Tatsache, dass Geschlechtliche und Ungeschlechtliche auf ein und dem selben Planeten namens Erde leben. Daher gilt es, eine wichtige Frage in nahester Zukunft dringend zu klären. Wie gestalten Geschlechtliche und Ungeschlechtliche das konstruktive Miteinander?

Nähere Informationen bekommen Sie im Nekropol des Lügenlandes. Sollte Ihr Wissensstand jedoch grösser sein, würde ich mich freuen, wenn Sie mit mir Kontakt aufnähmen.

Mit freundlichen Grüssen

Shmuel Rosenkreuz

rosenkreuz@luegenland.de